Neuer Vorstand

Die Mitgliederversammlung am 24.9.2014 hat die für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder nachgerückten Dirk Wetter (Vorsitzender), Julius Bloch, Dirk Deimeke (beides stellvertretende Vorsitzende), Nils Magnus, Felix Pfefferkorn und Martin Schulte (jeweils Beisitzer) in ihren Ämtern bestätigt. Die Gesichter dazu: http://www.guug.de/verein/vorstand/ .

Die neuen Leute freuen sich auf ihre Herausforderung, neuen Wind ins Vereinsgeschehen zu bringen und steht Fragen gerne unter {vorstand,guug-members} aet guug.de Rede und Antwort.

Die neuen Vorstandsmitglieder bleiben bis zu den turnusgemäßen Wahlen im Frühjahr 2015 im Amt.

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UpTimes 1/2014 erschienen

Wie geplant auf Ende April hat die Redaktion die nächste Ausgabe der UpTimes fertig gestellt. Ausgabe 1/2014 steht ab sofort als PDF und ePUB zum Download bereit.

Redaktion und Vorstand wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

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Uptimes 3/2013 ab sofort zum Download

Die Redaktion hat sich ins Zeug gelegt, um die Uptimes noch vor den Weihnachtsferien unters Volk zu bekommen. Nachfolgend darf ich die Chefredakteurin Anika aus ihrer Veröffentlichungsmail an die Redaktion zitieren:

Hurra! plopp gröl klong schlürf – auf die neue Winter-Uptimes!

Erstmals ist jetzt hier dank Robin eine Formatvorlage für neu gelayouteten Uptimes-Artikel online verlinkt, und die Autorenhinweise sind wieder in der aktuellen Version online, wie sie auch in dieser Ausgabe stehen. Mathias hat dafür gesorgt, dass die Wiki-Seite zur Uptimes auf der Uptimes-Webseite zu finden ist.

Vielen Dank fürs engagierte Mitmachen an den Latex-Master und Comic-Aussucher Robin; an den ePub-Master Mathias, der hilfreich über Titelzeilen fachsimpelt, und an Hella für das m. E. bisher schönste Titelbild. Ich finde, in Zukunft sollte bei jedem Titelmotiv im Impressum stehen, was es eigentlich darstellt; bei der Sommer-Uptimes sah man ja z. B. primär nur Blumen, dabei ist es noch mal was anderes, dass das Blumen auf dem Dach mit der Solaranlage sind. Beim aktuellen Cover ist ein bisschen Hintergrundinfo immerhin durch den Dateinamen gegeben.

Das Ergebnis gibt es als PDF und ePUB ab sofort Download über die Webseite der Uptimes.

Viel Spaß bei der Lektüre.

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München: Admin-Stammtisch mit Vortrag über Freiberuflichkeit in der IT am 14.10.2013

Freelancer in der IT, das muss beneidenswert sein. Kein Chef, von dem man abhängig ist, sich die spannendsten Projekte aussuchen können, und dann noch einen fünfstelligen Betrag jeden Monat überwiesen bekommen das muss das Paradies sein. Oder?

Denn es gibt auch viele Fragen:

  • Muss man für so etwas nicht ein ganz bestimmter Typ sein, und woher weiß ich, ob ich das bin?
  • Wie komme ich auch als One-man-show an gute Projekte und was sind eigentlich Bodyleaser?
  • Wie hoch darf, wie hoch muss mein Honorar sein?
  • Welche juristischen Fußangeln sollte ich vermeiden und welchen Fettnäpfchen ausweichen?
  • Wie werde ich gut Freund mit dem Finanzamt?
  • Wie ist das mit der Haftung, der Scheinselbständigkeit, der Verlängerungsoption und dem Kundenschutz?
  • Wie entgehe ich der Projektfalle?
  • Was ändert sich sonst noch, wenn ich selbständig bin?

Martina Diel klärt in ihrem Vortrag Vorzüge und Nachteile, Chancen und Probleme des Lebens einer ganz besonderen Species: des IT-Freelancers. Mit provokanten Thesen und praktischen Beispielen zeichnet sie ein realistisches Bild von der Selbständigkeit in der IT-Branche und gibt wertvolle Hinweise für eine erfolgreiche Tätigkeit als freier Mitarbeiter in IT-Projekten

Martina Diel, Jahrgang 1966, ist nach einem geisteswissenschaftlichen Studium seit Mitte der 90er Jahre als Consultant, Projektleiterin und Projektmanager vorwiegend in Banken tätig, seit Mitte der 2000er Jahre als Freelancer. Angeregt durch die Erfahrungen mit dem Recruiting von freiberuflichen und festangestellten Mitarbeitern für Projekte gründete sie im Jahr 2006 “Ziele – Wege – Perspektiven”, ein Unternehmen, das sich mit Beratung und Coaching von Einzelpersonen rund um Bewerbung und Beruf befasst der Schwerpunkt liegt dabei auf Kunden aus der IT-Branche. Seit rund zehn Jahren Jahren ist Martina Diel mit unixoiden Betriebssystemen als Anwenderin vertraut und arbeitet privat sehr zufrieden mit debian. 2008 erschien im O’Reilly-Verlag ihr “IT-Karrierehandbuch“, das mittlerweile in der 4. Auflage erhältlich ist.

Der Vortrag findet an der Hochschule München statt: Lothstraße 34, voraussichtlich Raum G1.27 (da wo sonst auch immer). Sollte sich der Raum kurzfristig noch ändern, steht das entweder auf der Webseite, ich schicke eine kurzfristige Mail über die sage-muc Mailingliste rum, oder es gibt vor Ort einen ausgeschilderten Redirect. Beginn ist um 19h.

Nach dem Vortrag lassen wir den Abend ausklingen im Wirtshaus Raffus. Damit ich dort ausreichend Platz bestellen kann, meldet euch dazu bitte über die GUUG-Webseite an. Die Anmeldung ist nur für alle die erforderlich, die nach dem Vortrag noch mit kommen wollen in die Wirtschaft.

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München: Admin-Stammtisch mit Vortrag zu Oracle DB Forensik am 9.9.2013

In knapp zwei Wochen ist der nächste Admin-Stammtisch in München. Nach der Sommerpause starten wir in den Vortragsherbst mit einem spannenden Vortrag zu Oracle Datenbank Forensic:

In der heutigen Zeit sind Datenbanken die wichtigsten Lebensnerven eines Unternehmens. Entsprechend lohnend sind diese als Ziel für Angriffe aus dem Unternehmen und von außen. Während viele Angriffe durch Auditing und Logging erkannt und nachvollzogen werden können, ist ein Angriff durch Fachpersonal, z.B. aus dem eigenen Haus, problematisch. Ein System könnte kompromittiert, die Spuren jedoch manipuliert oder beseitigt werden. Hier findet man sich bei der Analyse sehr schnell auf die Ebene der Blöcke in Dateien oder Filesystemen wieder.

Es spricht Michael Beeck, Geschäftsführer und technischer Leiter der best Systeme GmbH in Unterföhring. Er lernte bereits in den frühen 80er Jahren, als Werkstudent bei Computervision und Sun, die Unixwelt bis in die Tiefen des Microcodes kennen. Bereits während des Studiums entwickelte er Singleboard-Computer für Anwendungen in der medizinischen Forschung. Die best Systeme GmbH wurde einer der ersten von Sun zertifizierten Implementierungspartner für SunCluster und Oracle PDB. Bis heute ist die hardware-optimierte Systemtechnik eine der tragenden Säulen der best Systeme.

Der Vortrag findet an der Hochschule München statt: Lothstraße 34, voraussichtlich Raum G1.27 (da wo sonst auch immer). Sollte sich der Raum kurzfristig noch ändern, steht das entweder auf der Webseite, ich schicke eine kurzfristige Mail über die sage-muc Mailingliste rum, oder es gibt vor Ort einen ausgeschilderten Redirect. Beginn ist um 19h.

Bitte beachten: Anfang September sind an der Hochschule noch Semsterferien, was Auswirkungen auf die Öffnungszeiten der Hochschule hat. Bitte seid pünktlich, sonst steht ihr ab 19:15h vor verschlossenen Türen (hatten wir alles schon…). Wenn wir dran denken, hängen wir eine Handy-Nummer an die Tür.

Nach dem Vortrag lassen wir den Abend ausklingen im Wirtshaus Raffus. Damit ich dort ausreichend Platz bestellen kann, meldet euch dazu bitte über die GUUG-Webseite an. Die Anmeldung ist nur für alle die erforderlich, die nach dem Vortrag noch mit kommen wollen in die Wirtschaft.

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Neue UpTimes 2/2013 erschienen

Das Redaktionsteam der GUUG hat sich mächtig ins Zeug gelegt und rechtzeitig zu den Sommerferien eine neue UpTimes heraus gebracht. Themen der Ausgabe 2/2013 u. a.:

  • Ghostscript-Kung-Foo mit inkcov
  • RFC 2822: Spaß mit E-Mail-Adressen
  • Bericht vom Frühjahrsfachgespräch 2013

Das Heft steht ab sofort als PDF und ePUB zum Download bereit. Viel Spaß bei der Lektüre.

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Admin-Treffen Anfang Juli in Berlin und München

Am 4. Juli findet das nächste lokale Treffen der GUUG in Berlin statt. Dieses Mal mit einem Vortrag von Martina Diel mit dem Thema Als Freelancer in der IT und was man dabei beachten muss. Der Vortrag beginnt am 4. Juli um 19h an der TU Berlin, Telefunkenhaus, 11. Stock, Raum 1118. Ernst-Reuter-Platz 7. Zur besseren Planung ist es erforderlich, sich für das Bier danach anzumelden, damit im Restaurant ein ausreichend großer Tisch reserviert werden kann.

Die Münchner Admins treffen sich am 8. Juli ab 19h zum Erfahrungsaustausch beim Alten Wirt Thalkirchen. Bei schönem Wetter draußen im Biergarten, das entscheidet sich spontan am Abend. Im Zweifelsfall einfach die Augen offen halten.

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FFG: Rückblick auf Tag 4 & kurze Durchsagen #ffg2013

Wir waren Euch noch einen Rückblick auf den letzten Tag des Frühjahrsfachgesprächs schuldig. Dies soll heute nachgeholt werden – aber vorab noch ein paar Durchsagen:

  • Die im Februar aus Zeitgründen nicht vollendete Mitgliederversammlung wird voraussichtlich zum Linuxtag in Berlin fortgeführt. In den nächsten Tagen bekommt Ihr noch eine Einladung über die Mitglieder-Liste.
  • A propos Linuxtag: Geplant ist auch in diesem Jahr ein Get-together für GUUG-Mitglieder in der Alten Pumpe in Berlin. Auch hier gilt: Mails bewachen. Wir werden aber auch noch bloggen/twittern etc.

Und jetzt zum FFG-Freitag in Frankfurt:

Begonnen hat Volker Lendecke mit seinem Vortrag “ctdb performance bottlenecks and how to solve them”. Volker ist ein inzwischen fester Programmpunkt beim FFG – zu Recht: Er präsentierte gewohnt anschaulich (“Diese fcontl-Locks sind wie rote Ampeln in Paris. Sie haben reinen Hinweischarakter.”) und ist sicherlich der einzige Referent, der seinen Vortrag mit “Ich glaub, wir sind durch. Leider.” beendet (Slides). SerNet-Kollege Michael Adam reiste dann zum 2. Vortragsslot um 10 Uhr an und sprach zu den Entwicklungen rund um Samba 4.0 (Slides).

Im Paralleltrack ging Rainer Gerhards auf die Herausforderungen des Loggings ein. Dessen Zielsetzung bezeichnete Rainer als zunächst trivial – man erzeuge eben Log Records, “wenn irgendetwas interessantes passiert”. Aber was ist eigentlich “interessant”? Ein positives oder ein negatives Ereignis? Wie beschreibt man den Vorfall, wie sieht das Log File aus? All diese Fragen ließen sich in der Praxis nicht einheitlich beantworten: “Wir haben inzwischen soviele Logging-Standards”, so Rainer, “dass es eigentlich keinen Standard gibt.”

Dieses Dilemma führe dazu, dass es einem allgemein akzeptiertem Format mangele und gleich aussehende Logs teilweise sehr unterschiedliche Ereignisse beschreiben (und umgekehrt). Dass Logging als langweilig gelte (“Nur so komische Typen wie ich beschäftigen sich gerne mit dem Loggen”), führe nicht eben zu einer Verbesserung der Lage. Die Devise “Log quickly, log dirty, get over it” sei im Alltag sehr verbreitet, denn, so Rainer Gerhards, “niemand wird für gutes Logging bewundert. Es kostet Geld, gut zu loggen. Verdienen kann man aber mit der Interpretation von schlechtem Logging.”

Logging ist unsexy? - Die FFG-Besucher sahen das anders und kamen zuhauf zu Rainer Gerhards' Vortrag

Logging ist unsexy? – Die FFG-Besucher sahen das anders und kamen zuhauf zu Rainer Gerhards’ Vortrag

Dass es dennoch bald aufgeräumter zugehen könnte, davon zeugen Standardisierungsinitiativen wie die CEE (“Common Event Expression”), in das Rainer Gerhards große Hoffnungen setzt. Das herstellerübergreifende Projekt stehe aus Geldmangel zwar derzeit auf der Kippe. Seine Kernprinzipien werden jedoch im Fork-Projekt Lumberjack weitergeführt. Mehr Infos & Links dazu findet Ihr in den Vortragsslides. Außerdem sprach Peer Heinlein an diesem Morgen über Mailserver-Administration und nahm insbesondere die wichtigen, unwichtigen und schädlichen Einstellungen von Spamfiltern durch (Slides).

Nach der ersten Kaffeepause waren schließlich auch all jene eingetroffen, die nach dem Social Event vom Vorabend etwas länger schlafen wollten. So ging’s weiter mit den Vorträgen von Daniel Kobras zu Lustre/ZFS (Slides) und Martin Loschwitz zu Ceph (Slides) – beide sind regelmäßige und gern gesehene Referenten auf dem FFG.

Parallel lief Udo Seidels Vortrag “Reboot reloaded”: Der Linux-Stratege vom Erdinger  Amadeus-Rechenzentrum verdeutlichte, wie wichtig es im Alltag ist, Updates möglichst sofort einzuspielen. Zwar ist das Patchen letztlich immer riskant (“Man tauscht bekannte Fehler gegen unbekannte ein”, formulierte Udo treffend) – dennoch muss es auch im laufenden Betrieb und ohne Reboot möglich sein, Sicherheitslöcher zu schließen. Welche Wege man bei Amadeus geht, berichtete Udo auch schon hier im Blog, außerdem gibt es hier die Slides. Und im Anschluss an seinen Vortrag sprachen Stefan Seyfried & Ralf Lang noch weiter über den Linux-Kernel und seine Überwachung (Slides).

Nach dem Mittag konzentrierte man sich in Track 1 weitere auf Dateisysteme:

  • Lenz Grimmer und Ulrich Gräf stellten Btrfs und ZFS gegenüber – beides unkonventionelle, innovative Wege der Datenspeicherung (Slides).
  • Volker A. Brandt bot mit „Illumos, SmartOS, OpenIndiana“ einen Vortrag für OpenSolaris-Anhänger (Proceeding / Slides).
  • Daniel Gollub berichtete, ob und wann es die ersten ARM-Server in Rechenzentren gibt (Slides).

Mit Spannung erwartet und schon vorab kontrovers diskutiert wurde die BoF-Session zur Zukunft der GUUG. Das über die mitgliederinterne Mailingliste entworfene Pad mit verschiedensten Wünschen und Visionen zur Strategie der GUUG war Grundlage einer durchaus fruchtbaren Diskussion. Nun gilt es, die Ideen weiterzuführen – möglicherweise in jeweils kleineren Task Forces. Aufgerufen sind alle Mitglieder – die GUUG ist Euer Verein! Nachlesen könnt Ihr die Diskussion auf dem Pad (Zugangsdaten bei Ulf Rudolf, der die Session äußerst sachlich und zielorientiert geführt hat) sowie über die Mailingliste guug-members.

Gut eine Stunde Diskussion waren insgesamt zwar zu knapp – aber es wartete ja noch der keineswegs unbedeutende “Rest” des FFG:

  • Stefan Neufeind referierte über varnish (Slides / Interview im Blog)
  • Karsten Schulz hielt vor voll besetztem Raum eine Session zu Interrupt-Routinen, die so interessiert verfolgt wurde, dass die Zeit schließlich überschritten und die Session (Achtung, Ironie) unterbrochen bzw. gar abgebrochen werden musste ;-) (Proceeding / Blogartikel von Karsten Schulz)
  • Jan Walzer berichtete von den Vorzügen von Loadbalancern (Slides).

Äußerst spannend dann Martina Diels Vortrag zum Freelancer-Sein: Bereits bei der Klärung der Grundlagen (was unterscheidet einen Freelancer von einem Freiberufler? Mit welchen Vorurteilen hat man zu kämpfen? Welche Gefahren lauern wirklich?) entspann sich zwischen Referentin und Publikum immer wieder ein Erfahrungsaustausch. Über Punkten wie Altersvorsorge, Selbstdisziplin und Liquidität hatte wohl fast jeder schon das ein oder andere graue Haar bekommen. Und: Anwesende Freelancer klagten zudem über immer mehr um sich greifendes Preisdumping.

Martina Diel - hier über die Vorzüge und Vorurteile von Freelancertum

Martina Diel – hier über die Vorzüge und Vorurteile des Freelancertums

Gerade in diesem letzten Vortrag zeigte sich erneut, warum ein Besuch des FFGs lohnt: Es wurden nicht nur Erfahrungen ausgetauscht, sondern gleichzeitig auch viele Hinweise und Tipps gegeben. Wie immer im GUUG-Umfeld absolut kollegial.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr – voraussichtlich Ende Februar in Berlin. Bis dahin: Mailt uns gerne Eure Programmwünsche, Eindrücke, Ideen zum FFG. Schreibt uns, was Euch gefallen hat und was nicht. Was unbedingt anders werden sollte und was für immer so bleiben darf. Wenn es Euch gefallen hat & Ihr etwas lernen konntet: Empfehlt das FFG Euren Kollegen. Und wenn Ihr selbst Wissen teilen möchtet, bewerbt Euch beim CfP (startet in wenigen Wochen). Wenn Ihr mehr wissen wollt: Wir sehen uns im Mai zum Linuxtag – auf dem GUUG-Stand und/oder beim Social Event in der Alten Pumpe.

Also: Stay tuned & spread the word ;-)

Text: Corina Pahrmann

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Die GUUG auf den Chemnitzer Linuxtagen #clt2013

logoHeute abend starten die Chemnitzer Linuxtage:

  • ein ganzes Wochenende voll mit Vorträgen, Elektronikgebastel, Zertifizierungen …
  • WLAN, Kinderbespaßung und Buchverkauf gibt’s sowieso & ebenso
  • ein eigener GUUG-Stand
  • und außerdem unterstützt von der GUUG (Sponsoring).

Den Standdienst übernehmen die GUUG-Vorständler Wolfgang, Bernd, Johannes und Kerstin. Wenn Ihr auch in Chemnitz seid, kommt unbedingt vorbei – zum Fachsimpeln, Austauschen, Mate trinken & mehr.

Wenn Chemnitz für Euch zu weit weg ist: Hier könnt Ihr zumindest die Vorträge per Livestream verfolgen. Bier/Mate/Kaffee müsstet Ihr Euch dann selbst besorgen, nette Gesprächspartner auch ;)

Die Tickets sind für sehr kleines Geld an der Kasse vor Ort zu haben. Ab heute abend könnt Ihr anreisen, es gibt ein gemütliches Beisammensein in der Gaststätte “Zum Krug” – in der Nähe des CLT-Gebäudes – und die Turnhalle ist geöffnet (für angemeldete Übernachtungsgäste).

Bis heute abend/morgen dann, wir freuen uns!

Veranstaltungsort: TU Chemnitz, Gebäude an der Reichenhainer Straße 90 (Foto: Wikipedia/Kolossos, CC-BY-SA)

Veranstaltungsort: TU Chemnitz, Gebäude an der Reichenhainer Straße 90 (Foto: Wikipedia/Kolossos, CC-BY-SA)

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Frühjahrsfachgespräch 2013: Die Keynote #ffg2013

Donnerstag und Freitag sind Vortragstage – und immer beginnt alles mit der Keynote. Wir haben uns sehr gefreut, dass in diesem Jahr Kurt Garloff bereitstand, die etwa 170 Besucher willkommen zu heißen.

Kurt Garloff, von Haus aus Physiker und viele Jahre bei SuSE aktiv, ist schon seit langem mit der GUUG verbunden: Seit seinem Eintritt ins Programmkomitee des Linux Kongress’ ist er Mitglied des Vereins. Seit November 2012 ist Kurt Garloff bei der Deutschen Telekom beschäftigt – offizieller Titel: Vice President Engineering Cloud Services. Auf dem FFG berichtete er von seiner Arbeit an einem Cloudprojekt unter Einsatz von Open Source-Technologien.

Kurt Garloff sprach bei seiner Keynote ... (Foto: Erwin Hoffmann)

Kurt Garloff sprach bei seiner Keynote …
(Foto: Erwin Hoffmann)

Und das war auch Thema seiner Keynote: “Ich war das Kind, das immer alle Geräte aufschraubte. Und genauso schätze ich es heute, unter die Motorhaube schauen zu können”, erklärte er dem Auditorium seine persönliche Faszination für Quelloffenheit. “Und ich mag die Community, die Diskussion, die sich unter den Teilnehmern von Developer Groups entwickelt.”

Ein wichtiges Argument für den Einsatz von Open Source sei seiner Überzeugung nach jedoch die Unabhängigkeit von Konzernen: “Technologie bestimmt inzwischen unser Leben. Und die grundlegenden Technologien sollte unter der Kontrolle vieler stehen, und nicht unter der eines einzelnen Unternehmens mit rein wirtschaftlichen Interessen.” – Eine Einschätzung, die bei den Zuhörern für große Zustimmung sorgte.

... vor vollbesetztem Hörsaal(Foto: Erwin Hoffmann)

… vor vollbesetztem Hörsaal
(Foto: Erwin Hoffmann)

Und dann ging’s auch schon an die harten Fakten: Kurt Garloff erinnerte nochmal an die vielen Vorteile von Cloud Computing. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von der bedarfsgerechten Nutzung von IT-Infrastruktur. Die sie selbst oft schon deshalb nicht aufgebaut bekommen, weil gute IT vor allem eine Personalfrage ist. In der weiteren Diskussion ging Garloff gemeinsam mit dem Publikum auf die vielseitigen rechtlichen Fallstricke ein: Wem gehören eigentlich die Daten in der Cloud? Welche Schwierigkeiten macht der Patriot Act? Welche Cloud Services sitzen in welchem Land – resp. Unterliegen welcher Gesetzeslage?

Die Keynote 2013 war äußerst praxisbezogen und hat sicherlich bei vielen nochmal die Sinne geschärft.

Die Slides sind keine Slides, sondern ein Prezi & können hier angeschaut werden:

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